Die Geschichte von Oberpfaffelbachen:
Die zweite Besiedlung:
Nur wenige Städte weisen solch eine reiche und ereignisreiche Geschichte auf wie Oberpfaffelbachen. Gelegen im Herzen Bayerns wurde es 725 n.C. von einem deutschen Siedler namens Albrecht von Fraundehofer gegründet. Ohne Albrechts Wissen wurde das Land, das später Oberpfaffelbachen heißen sollte, bereits 80 Jahre vorher von Siedlern entdeckt und wieder verlassen, weil sie den Boden als ungeeignet für die landwirtschaftliche Nutzung befanden. Aufgrund von Albrechts Hartnäckigkeit wurde ihm später der Beiname "Der Vater von Oberpfaffelbachen" durch seine Familie verliehen.
In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Einwohnerzahl von Oberpfaffelbachen stetig, vor allem dank der Fruchtbarkeit von Albrechts Frau Adalinda, welche später den Beinamen "Die Mutter von Oberpfaffelbachen" durch ihre Familie erhielt.
Trotz seiner begrenzten Bildung fertigte Albrecht detaillierte Aufzeichnungen an, die die Geschichte von Oberpfaffelbachen chronologisch festhalten. Er war überzeugt, dass eine prosperierende Zukunft von den genauen Kenntnissen über die Vergangenheit abhängt. Vor seinem Tod reichte Albrecht die detaillierten Aufzeichnungen und geschichtlichen Verpflichtungen an seinen ältesten Sohn Dietmar weiter. Durch alle Generationen hindurch war der Titel des Historikers der am höchsten angesehene Beruf in Oberpfaffelbachen.
Die verlorenen Jahre: 1018 n.C. - 1903 n.C.
Bedauerlicherweise teilte Albrechts Ur-Ur-Urenkel Helmut von Fraunhofer nicht denselben Respekt für Geschichte wie seine Vorgänger. Im Jahre 1018, nach einem Konflikt um Weizenrationen, floh Helmut für immer aus der Stadt und nahm die gesamte niedergeschriebene Historie von Oberpfaffelbachen mit sich. Empört über Helmut verbot der Herzog von Oberpfaffelbachen die Geschichtsschreibung der Stadt – ein Gesetz, das fast 900 Jahre bestand. Während die Mehrheit der Bürger weiterhin Albrecht von Fraunhofer und dessen Beitrag zu dieser Stadt ehrt, gibt es eine kleine Minderheit, die behauptet, die ganze Geschichte sei nur erfunden, um die Tatsache zu vertuschen, dass 1300 Jahre lang niemand daran gedacht hatte, etwas niederzuschreiben.
Der große Scheunenbrand von 1968:
In der Nacht des 13. Juni 1968 überschattete eine Tragödie unser wunderschönes Dorf. Jonas Huber, unser geliebter Polizeichef und Feuerwehrhauptmann, wurde von Tobias Bauer gerufen, um den Brand seiner Scheune zu löschen. Jeder andere Feuerwehrmann hätte den Brand unter Kontrolle gebracht und wäre zurück nach Hause gekehrt. Doch Jonas Huber war kein gewöhnlicher Feuerwehrmann. Nachdem er bemerkt hatte, dass sich in der Scheune Lebewesen befanden, stellte er seine eigene Sicherheit und seine Vernunft hinten an und rettete das Leben von sieben Kühen und 14 Hühnern. Aber während des Versuchs, die achte Kuh zu retten, brach die Scheune in sich zusammen, und unser Held Jonas Huber konnte sich nicht mehr retten. Jonas wird Oberpfaffelbachen für immer in Erinnerung bleiben. Für seine mutige Frau Vreni Huber, seinen ältesten Sohn Harald Huber und seine schöne Tochter Irmgard wird er ewig in Gedanken weiterleben. Jonas, wir vermissen Dich noch immer. Dein Geist ist es, der diesen unseren Ort so besonders macht.
*Wir haben vergessen zu erwähnen, dass Jonas noch einen weiteren Sohn namens Hansi hat.
Das moderne Oberpfaffelbachen
Heute ist Oberpfaffelbachen eine pulsierende Stadt und stolze Gemeinde. Mag es auch nicht der wohlhabendste, der technologisch fortschrittlichste, der industriellste, der sauberste, der zugänglichste oder der reizvollste aller Orte sein, so ist es doch der freundlichste in ganz Bayern. Und unsere Zukunft ist genauso strahlend wie die Sonne über unserem entzückenden Dorf. Bald wird Oberpfaffelbachen bekannt sein und ganz Bayern, ganz Deutschland, ja, der ganze Planet Erde wird sich daran erinnern.